Home Kontakt    Lage    Sitemap    Links    Impressum
Besser leben

Ratgeber Internet

Viren, Würmer & Co.
Jeder Rechner mit Zugang zum Internet ist gleichzeitig ständigen Bedrohungen in Form von Computerviren, Trojanern oder Würmern ausgesetzt.
Wie gelangen diese Schädlinge auf den Rechner, welche Arten gibt es und was können sie schlimmstensfalls anrichten?

Was sind Viren überhaupt?
Ein Computervirus ist eine Art Sabotageprogramm. Es nistet sich vom Anwender oft unbemerkt auf dem Rechner ein und erfüllt im "Untergrund" bestimmte Aufträge. Dabei kann es so programmiert worden sein, dass es Daten löscht oder verändert, geheime Passwörter ausfindig macht oder sich einfach nur weiter verbreitet.

 

Wie kommen die Viren auf den Computer?
Viren können zum einem über Disketten, CD-ROMs oder DVDs in den Computer gelangen. In den meisten Fällen infiziert sich der Rechner jedoch über das Internet, beispielsweise über das Öffnen von E-Mail-Anhängen, das Herunterladen unsicherer Inhalte oder sogar den bloßen Aufruf "verseuchter" Internetseiten.

 

Wenn sich die Arbeitsprozesse auf dem Rechner scheinbar grundlos verlangsamen, plötzlich nicht mehr soviel Speicher zur Verfügung steht oder schon beim Hochfahren des Rechners Probleme auftreten, könnte es sein, dass sich ein Virus auf der Festplatte des Computers eingenistet hat.

 

Indizien für einen möglichen Virenbefall:

  • Fehlermeldungen häufen sich auf dem Bildschirm
  • Dokumente lassen sich nicht mehr öffnen
  • fehlende Daten
  • das Laden von Programmen dauert ungewöhnlich lange
  • alle Arbeitsprozesse werden sehr langsam ausgeführt
  • es steht weniger Speicherplatz zur Verfügung als sonst
  • der Rechner startet nicht mehr

 

Welchen Schaden richten Viren an?

Von den abertausenden verschiedenen Viren ist nur ein sehr geringer Teil "richtig" gefährlich. Die meisten Schädlinge sind von ihren Programmierern darauf ausgerichtet, sich zu verbreiten und möglichst weit zu verteilen, wie bei einer Art Wettbewerb. Sie nisten sich auf den Computern im weltweiten Netzwerk ein, ohne dass es weitere Auffälligkeiten gibt. Große Gefahren bestehen allerdings bei Angriffen durch Viren, die Dateien verändern oder löschen können. Unbefugten wird so mit Hilfe der bösartigen Programme Zugriff auf Ihren Computer verschafft; Passwörter, Kennwörter und persönliche Daten und Dokumenten können ungewollt übers Internet ausspioniert und weitergegeben werden.

 

Die Gefahr, die von solchen Sabotageprogrammen ausgeht, sollte ernst genommen werden. Schlimmstenfalls sind für Sie auf dem Heim-PC alle gespeicherten Daten unwiederbringlich verloren und der Rechner muss komplett neu aufgesetzt und die gesamte Software neu installiert werden.
Sie sollten deshalb ihren Rechner nicht ungeschützt den Angriffen von Viren aussetzen. Schutz gegen Bedrohungen bieten sogenannte Antivirenscanner, Programme die aufs Erkennen, Vernichten und Abwenden neuer Bedrohungen spezialisiert sind.

 

Zum Thema Virenschutz und Antivirenprogramme lesen Sie bitte hier weiter.

Die häufigsten Virentypen

 

Dateiviren / Programmviren - verstecken sich in ausführbaren Dateien, häufig mit der Endung *.exe, *.com oder *.dll. Sie hängen sich an die Programme an und gelangen beim Ausführen in den Arbeitsspeicher, von wo aus sie jedes gestartete Programm infizieren und sich so weiter verbreiten können.

 

Makroviren - machen etwa 80 Prozent aller Vireninfektionen aus. Dieser Virentyp befällt Dokumente, die Makros enthalten können, bespielsweise Dateien der Programme Word ( *.doc) oder Excel (*.xls).

 

Skriptviren - sind z.B. in HTML- oder XML-Dateien anzutreffen. Dort fügt sich das Skriptvirus in einen speziellen Bereich (Skriptbereich), welcher in vielen Internetseiten enthalten ist, ein. Die meisten Internetbrowser laden den Skriptbereich bei Aufruf des HTML-Dokuments standardmäßig mit und führen ihn aus.

 

Bootsektor-Viren - befallen den Teil eines Datenträgers, der beim Booten (Hochfahren, Starten des Rechners) zuerst gelesen wird. Der Virus wird aktiv und überträgt sich auf die Festplatte, wenn Sie von infizierten Disketten booten.

 

Stealthviren - benutzen Tricks, um sich vor Antivirenprogrammen regelrecht zu verstecken. Um ihre Existenz zu verschleiern werden Systemaufrufe abgefangen, so dass man beispielsweise bei Abfragen nach der Dateigröße oder des Erstellungsdatums falsche Angaben erhält.

 

Polymorphe Viren - verändern ihre Gestalt immer wieder und erschweren damit ihre Erkennung. Durch teilweise Verschlüsselung und Zufallsroutinen entstehen neue Varianten des Virus.

 

Retroviren - verfolgen das Ziel, Schutzprogramme wie Antivirenscanner und Firewalls zu deaktivieren. Damit schützen sie sich selbst vor Entdeckung und halten anderen Schadprogrammen die Tür offen.

 

Trojaner / Trojanische Pferde - sind gut versteckte Schädlinge, die vorgeben, einem nützlichen, guten Zweck zu dienen. In Wahrheit haben sie aber die Aufgabe, heimlich fremde PCs auszuspionieren oder Daten zu zerstören.

 

Würmer - sind eigenständige Programme, die sich über Computernetzwerke wie das Internet vermehren, meist in Form von E-Mails. Sie werden aktiv, wenn der E-Mail-Anhang geöffnet wird und nutzen Adresslisten und Kontakte des E-Mail-Programms, um sich an gefundene Adressen weiter zu versenden.

 

Virendatenbanken (externe Links)

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Datenbanken mit genauen Beschreibungen und Charakteristika der einzelnen Schädlinge mit Tipps zu deren sicherer Entfernung.

 

 

 
Kundenstudio
Öffnungszeiten:
Mo-Do 8:00-18:00 Uhr
Fr 8:00-16:00 Uhr
Telefon 0395 4553-0
Mein Verwalter
Wer ist für mich zuständig? Finden Sie Ihren Wohnungsverwalter.
[mehr]
         © Lieps